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NW / WQ .. DIN

Dreheisen-Messgeräte
für Wechselstrom und Wechselspannung

Beschreibung

Dreheisen-Messgeräte für Wechselstrom und Wechselspannung

Anwendung

Dreheisen-Messgeräte werden hauptsächlich in Starkstromanlagen zur Messung von Wechselstrom und Wechselspannung verwendet (direkte Messung oder über Strom- bzw. Spannungswandler). Dreheisen-Messgeräte zeigen auch bei nichtsinusförmigen Größen im Frequenzbereich von 15-100 Hz den Effektivwert an. Bei Gleichstrom und Gleichspannung können durch Magnetisierungsfehler im Eisen zusätzliche Anzeigefehler von ca. 1 % auftreten. Der Eigenverbrauch ist bei diesen Messwerken gegenüber Drehspul-Messwerken relativ hoch und liegt zwischen 0,6 VA und 2 VA. Sie sind somit nicht zur Messung kleiner Ströme oder Spannungen geeignet, wie z.B. an Nebenwiderständen, Drehzahlgebern, Thermoelementen, Messumformern.

Ausführung

Dreheisen-Messgeräte werden nach DIN EN 60 051 sowie nach den weiteren zutreffenden VDE- und DIN-Vorschriften gefertigt. Die Genauigkeit beträgt 1,5 %, bezogen auf den Messbereichsendwert. Die Skalenteilung besitzt bei Strommessern in Normalausführung eine 2-fache Überlastskale und beginnt bei ca. 10 % (20 % bei Spannungsmessern) des Messbereichsendwertes. Spannungsmesser und Strommesser bis 5 A besitzen eine Abschirmung magnetischer Fremdfelder bis zu einer Stärke von 4 kA/m, Strommesser von 6 A bis 60 A besitzen eine Abschirmung bis zu einer Stärke von 2 kA/m. Der Anschluss ist handrückensicher und erfolgt durch Schrauben M4 (max. 6 mm2) bei Spannungsmessern und bei Strommessern bis 15 A oder Schrauben M5 (min. 2,5 mm² – max. 16 mm²) bei Strommessern bis 60 A.

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